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29. Jan aktualisiert

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Auf dieser Seite benenne 30px-KOPFWilli ich jene Lokalitäten, die so tun, als seien sie ein Besen - obwohl sie eine normale Wirtschaft sind. Das ist nicht verwerflich, das Gesetz läßt’s zu. Sie dürfen sich nur nicht Besenwirtschaft (Straußwirtschaft) nennen. Sie können sich Kehrwisch nennen, oder Marktbesen oder Waldbesen oder Mondbesen oder XYZ-Besa oder Irgendwas- und Irgendwie-Besen.

Hier werden also zukünftig zum Beispiel Weinstuben aufgeführt, die ganzjährig geöffnet haben. Oder mehrmals im Monat - ein ganzes langes Jahr lang. Oft ist’s ja so: Aus einer echten Besenwirtschaft, die so gut ist, dass sie vor Gästen überquillt, wird nach und nach eine Lokalität mit mehr als 40 Sitzplätzen, was eine “Teil”-Konzession voraussetzt. Der Besenwirt wäre ja blöd, versuchte er nicht, mehr zu unternehmen, öfters zu öffnen, als die Besenverordnung vorsieht (120 Tage im Jahr mit nur zwei Unterbrechungen). Manche aber, das ist festzustellen, halten die Behörden und die Gäste zum Narren, sie nennen sich Besenwirtschaft, obwohl sie nur Wirtschaft sind. Halten wir zugute: Bei einigen mag’s Unkenntnis sein, bei anderen Dummheit.

Bei einigen aber auch der wohl eingesetzte Versuch des Täuschens der Gäste. Denn auch der Gast ist nicht immer der Hellsten einer...!

Voraussetzung für die Anwesenheit auf dieser Seite ist: Die Karte dieser Lokale ist stark besenähnlich, und zwar hinsichtlich der Getränke (Wein) und der Speisen. Und: Die Preise müssen den Vergleich mit einer Besenwirtschaft bestehen, sie dürfen nicht signifikant höher sein.

Mir ist klar, mancher Leser, mancher echte Besenwirt ist anderer Ansicht als ich... Aber hier gilt meine Meinung. Legte ich nämlich strengste Maßstäbe an, genau nach dem Buchstaben der Besenverordnung, wäre die Liste der Besenwirtschaften in diesem Online-Besen-Kalender nicht mal halb so lang wie sie ist. Erstaunlicherweise legen auch Behörden die Besenverordnung nicht mehr so eng (phäph) aus wie noch vor Jahren.

Allerdings: Engstirnigkeit oder Großzügigkeit/Liberalität in der Auslegung der Besenverordnung kann, zur Wut und zum Leidwesen oder auch zur Freude vieler Besenwirte, unterschiedlich sein, dabei brauchen die Gemeinden, Städte, Kreise, denen die Deutungshoheit der Besenverordnung obliegt, nicht mal weit auseinanderzuliegen. Jeder Ordnungsamtschef, sei er noch so kleinkariert oder deppert, spielt halt seine Macht auf seine Weise aus... Der Besen X irgendwo im Regierungsbezirk schenkt zur Freude seiner Gäste selbstgebrannten Schnaps aus, im Besen Y im Nachbarkreis, der ebenfalls selbstgebrannten Obstler anbietet, steht sofort das Ordnungsamt auf der Matte und befiehlt: Der Hochprozentige ist verboten. Der Besenwirt tobt, zu Recht, wie ich meine...!

Mir ist beispielsweise nicht einsichtig, warum Maultaschen und Kutteln auf einer Besenspeisenkarte erlaubt sind, Rostbraten jedoch nicht, zumindest dann, wenn er in der Pfanne gebraten wird. Laut Besenverordnung müssen die Besengerichte einfach sein. Gibt’s was Einfacheres als einen Rostbraten, wenn das Fleisch gut ist? Selbstgemachte Maultaschen, die gut schmecken, sind im Vergleich zum Rostbraten ein hochkomplexes, arbeitsaufwendiges Gourmetprodukt. Genug jetzt des allgegenwärtigen behördlichen - und gelegentlich auch gerichtlichen - Schwachsinns (auch Richter können Idioten, sogar Vollidioten sein...).

So nach und nach hier die Liste - in der Zwischenzeit gilt neu002-50px